Von allen Ruinen frühchristlicher Basiliken auf Kos ist dies die am besten erhaltene und wohl auch die am schönsten gelegene. Sie steht nur leicht erhöht unmittelbar über dem Strand der Kámbos-Ebene schräg gegenüber dem Felseninselchen Kástri. Italienische Archäologen haben einige ihrer Säulen geflickt und wieder aufgerichtet; die meisten davon sind schon wieder umgefallen. Man erkennt noch den Grundriss des dreischiffigen Baus. An die Nordwand angelehnt stand eine zweite, kleinere Basilika mit einem noch sehr gut erhaltenen kreuzförmigen Taufbecken im Boden. Hier gefundene Bodenmosaiken wurden wieder mit Kies bedeckt. Ihren besonderen Reiz gewinnen die Überreste der um 500 erbauten Kirche dadurch, dass man sich in den Ruinen in Badehose oder Bikini sonnen und direkt von der Basilika aus ins Wasser gehen kann. Frei zugänglich | am Strand unmittelbar westlich vom Gelände des Club Méditerranée; Zufahrt von der Hauptstraße über die schmale Straße | die unmittelbar rechts der Schranke zum Club beginnt
Wie nicht anders zu erwarten, war auch das mittelalterliche Dorf Kéfalos einst durch eine Burg gesichert. Nur ein paar Mauerreste blieben von ihr übrig, und von dort blickt man jetzt vom Ortsrand aus auf die Küstenebene hinab. Frei zugänglich | bei Erreichen des Bergdorfs sogleich nach rechts auf den Parkplatz einbiegen und die über ihn führende Straße noch etwa 50 m weiterfahren
Die winzige, dem Strand der Kámbos-Ebene und der Basilika Ágios Stéfanos unmittelbar vorgelagerte Felseninsel ist unbewohnt; auf ihr steht nur ein kleines, meist verschlossenes, dem heiligen Antónios geweihtes Kirchlein. Zwischen Schwimmbojen hindurch, die Motorboote und Surfer an der Passage hindern, kann man zum Inselchen teils schwimmend, teils watend hinübergelangen.
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