Die Küste von Kos ist 112 km lang. Etwa die Hälfte davon wird von feinen Sand- und guten Kiesstränden gesäumt: Platz genug für Partyleben, aber auch für einsame Stunden am Meer. Hotellerie und Gastronomie erfüllen alle Urlaubswünsche, das Wassersportangebot ist ebenso riesig wie das an Clubs und Diskotheken. Man kann mit dem Rad fahren, den Linienbus nehmen, und von Trike und Quad über Jeep und Cabrio sind Fahrzeuge aller Art zu mieten. Stille Binnendörfer laden zum Rasten ein, eine quirlige Altstadt zum Shoppen bis Mitternacht. Ausflüge führen in die Türkei und auf reizvolle Nachbarinseln.
Kos ist eine Urlaubsinsel. Sie zählt nur 31000 ständige Bewohner, aber über 65000 Gästebetten. Allein mit Charterflugzeugen kamen 2009 über 500000 Gäste. Deutschland und Großbritannien stellen mit je 30 Prozent die größten Urlauberkontingente.
Die meisten ausländischen Gäste beziehen ihr Urlaubsquartier in der Umgebung der Hauptstadt, die, wie so oft in der Ägäis, den gleichen Namen trägt wie die Insel. Bei den Urlaubern aus deutschsprachigen Ländern sind auch die drei erst im Zuge der touristischen Entwicklung neu entstandenen Siedlungen Tigáki, Marmári und Mastichári an der Nordküste beliebte Standorte, zumal die Strände dort sandiger, heller und breiter sind als im Bereich der Stadt Kos. Noch viel lauter und betriebsamer präsentiert sich Kardámena an der Südküste, wo bevorzugt Engländer Urlaub machen. Sehr viel beschaulicher als in all diesen Orten geht es auf der Kéfalos-Halbinsel zu, wo die Zahl der Einheimischen und der Fremden sich noch in etwa die Waage hält.
Der Großaktionär: Der neueste Fall für Kommissar Kóstas Charítos: Wer spannende Lektüre sucht, die nebenbei unterhaltsame Einblicke in den griechischen Alltag und die griechische Mentalität vermittelt, ist mit den Kriminalromanen des Athener Autors Pétros Márkaris gut bedient.
Griechische Passion, Äolische Erde: zwei Romane, die im gegenüberliegenden Kleinasien spielen, zu einer Zeit, als dieses, vor etwa 90 Jahren, noch griechisch war. Wie es den Hellenen dort erging und wie sie von dort vertrieben wurden, erzählen die beiden auch ins Deutsche übersetzten Romane „Griechische Passion“ von Níkos Kazantzákis und „Äolische Erde“ von Ilías Venésis.
Der Mann, der sterben muss: Die „Griechische Passion“ wurde von Jules Dassin 1956 mit Melina Mercouri und u.a. Gert Fröbe verfilmt.
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