Hochhausskyline und Fachwerkidylle, ein Fluss, an dessen Ufern sich hochkarätige Museen reihen, exotische Pflanzenpracht in einem der schönsten botanischen Gärten der Welt - Frankfurt bietet reichlich Abwechslung auf relativ kleinem Raum. Und so viel internationales Flair wie kaum eine andere deutsche Großstadt. Die halbe Welt prägt mit ihren unterschiedlichen Kulturen den Alltag der Banken- und Messemetropole. Kunstsinn und Feierfreude ihrer Bürger sorgen für spannende Kontraste zur Businessatmosphäre, dörfliche Bodenständigkeit und spritziger Zeitgeist bilden in „Mainhattan“ ein unvergleichliches Gespann.
Vieles kann man Frankfurt nachsagen - eines indes sicher nicht: dass es typisch deutsch sei. Europäische Metropolen wie London, Paris oder Madrid werden als Vergleich herangezogen, mancher zitiert sogar New York - auch diese Stadt sei nicht unbedingt typisch für ihr Land. Tatsächlich hat die Mainmetropole einiges mit der großen Schwester am Hudson gemeinsam, angefangen von der einzigartigen Silhouette über das reiche Kulturangebot und das ausgedehnte Grün bis hin zur ethnischen Vielfalt der Bevölkerung.
180 Nationalitäten wurden gezählt, fast ein Drittel der Frankfurter haben keinen deutschen Pass. Ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung ist der höchste aller deutschen Großstädte. Das Spektrum reicht vom türkischen Gemüsehändler bis zum asiatischen Banker, vom ägyptischen Programmierer bis zum italienischen Dirigenten.
Frankfurter Grün: 14 literarische Streifzüge diverser Autoren durch die Gärten und Parks der Mainmetropole hat Brigitte Heinrich herausgegeben.
Kalter Main: Ein Toter im Main. Ermordet. Ein Spanier. Und schon ist man an der Seite von Rosa Ribas binationaler Kommissarin mittendrin in der multikulturellen Gesellschaft Frankfurts.
Der Dichter, das Geld und die Grüne Sauce: Weinlese in der Stadt, eine Gemüsefrau, die auf Rennpferde setzt, Jazzgeschichte und jüdisches Erbe - die Themenpalette des Frankfurt-Reportagen-Bands von MARCO POLO Autorin Rita Henß ist breit gefächert.
Von Affezäggus bis Zabbelfillibb: Wer wissen will, was eine „Ank“ ist, wozu ein „Schawellsche“ dient und wie der Frankfurter sonst so babbelt (spricht), dem hilft Hans W. Wolffs vergnüglicher Hessischintensivkurs.
Happy Birthday Türke: Nach dem gleichnamigen Roman von Jakob Arjouni schuf Doris Dörrie eine witzige Krimistory (1992) und das Porträt einer multikulturellen City-Szene.
Die Macht der Gefühle: Frankfurt fungiert als Kulisse für eine Bild-Ton-Collage von Alexander Kluge (1983), die mehr als 20 kleine Geschichten über die Wirkung von Emotionen und ihre Organisation durch den Verstand erzählt.
Wie ist das Wetter in Kapstadt? Ist Venedig im Juni wirklich so überlaufen? So schön funkelt der Eiffelturm bei Nacht?
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