Die Düsseldorfer lieben ihre Stadt. In zahlreichen Umfragen bewerteten sie die Lebensqualität als überdurchschnittlich hoch und katapultierten die Rheinmetropole damit im europäischen und internationalen Vergleich in die Spitzenklasse. Kein Wunder: Düsseldorf ist dynamisch, aber nicht hektisch, großstädtisch, aber überschaubar. Die Düsseldorfer haben eine große Vorliebe für die Tradition, die sie gern mit der Moderne kombinieren. Sie sind unkompliziert und ihren Gästen aus der ganzen Welt zugetan. Leben und leben lassen - so lautet ihr Motto, das allen Geschmacksrichtungen, Stilen und Meinungen viel Raum lässt.
„C'est petit Paris!“ - soll ein berühmter Bewunderer Düsseldorfs beim Anblick der Stadt ausgerufen haben. Napoleon, von dem hier die Rede ist, musste es schließlich wissen. Im historisch strengen Sinn ist dieser Satz zwar nicht verbürgt, aber da auch noch niemand schlüssig nachgewiesen hat, dass er erfunden wurde, wird er noch heute gern und häufig als bündige Charakterisierung ins Feld geführt. Und warum auch nicht? Eine gewisse Leichtlebigkeit und der ausgeprägte Sinn für Genuss kommen dem Pariser Savoir-vivre doch nahe. Und dass der schmeichelhafte Vergleich ziemlich hoch gegriffen ist - das gefällt den Düsseldorfern besonders.
Diese Neigung zu großsprecherischem Selbstbewusstsein und die hohe Wertschätzung der angenehmen Seiten des Lebens mögen auf den ersten Blick manchen abstoßen. Doch hinter der häufig übertriebenen Schau stecken meist ein freundliches Wesen, ein ausgeprägter Sinn für Humor und eine geradezu ansteckende rheinische Fröhlichkeit. Was oft wie Genusssucht aussieht, ist in Wahrheit warmherzige Lebensfreude, die sich im Feiern, im großzügigen Geldausgeben und in großen Auftritten äußert - im „Spaß an der Freud'“ eben, wie der Wahlspruch der Düsseldorfer lautet.
Düsseldorf lässt sich sehen: Das Buch von Michael Brockerhoff illustriert einen Spaziergang durch den Medienhafen und über die Rheinpromenade mit vielen Bildern zur Entwicklung der Architektur.
Das rote U: Jugendbuchklassiker von Wilhelm Matthiessen. Ein paar Jungs kommen in der Altstadt der 1920er-Jahre einem geplanten Verbrechen auf die Spur.
Blutgrätsche: Horst Eckert hat in Düsseldorf mittlerweile Kultstatus erworben. Er nimmt die Kommunalpolitik gerne aufs Korn und verarbeitet sie in seinen Krimis. In diesem Buch hat er Begebenheiten rund um den Bau der Arena weitergesponnen.
Tatort Düsseldorf. Kriminales aus 100 Jahren: Clemens-Peter Bösken, Richter am Düsseldorfer Amtsgericht, ist bekannt für seine Bücher über lokale und historische Prozesse. In diesem Werk beleuchtet er spektakuläre Kriminalfälle aus 100 Jahren Düsseldorfer Geschichte.
Abenteuer Zoo - Düsseldorf: Die DVD von Stefan Reiss gibt einen Einblick in den Düsseldorfer Aquazoo und das Löbbecke-Museum.
Soaps und Serien: Dreharbeiten für das Fernsehen finden in der Stadt häufig statt: „Verbotene Liebe“ spielt komplett hier, „Alarm für Cobra 11“ und „Stolberg“ produzieren einzelne Szenen.
Wie ist das Wetter in Kapstadt? Ist Venedig im Juni wirklich so überlaufen? So schön funkelt der Eiffelturm bei Nacht?
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