Bilderbuchkaribik, Traumstrände und viel mehr: Spurensucher finden Ruinen aus der Zeit von Christoph Kolumbus und die älteste Kirche Amerikas, Entdecker jede Menge völlig untouristischer Landstriche und Naturfreunde eine einzigartige Vielfalt an Ökosystemen - von Nebelwäldern im Hochgebirge bis zu Lagunen an der Küste und dampfendem Urwald in urtümlichen Karstgebirgen. Sportler erwartet der Kick in Wildwassern oder an steilen Kletterfelsen unter Wasserfällen und Verwöhnte Wellness und Luxus in exklusiven Hotels.
Die Dominikanische Republik, das Land auf der östlichen Hälfte der Insel Hispaniola, gehört seit über 30 Jahren zu den beliebtesten Reisezielen in der Karibik. Und fast ebenso lange schon haftet ihr das Image eines Ziels für den Massentourismus an. Aber Masse muss nicht zwangsläufig auch mangelnde Klasse bedeuten. Gerade in den letzten Jahren hat die Dominikanische Republik enorme Anstrengungen unternommen, ihr Image mit einer hochwertigen Infrastruktur aufzupolieren. Seitdem kommen überwiegend anspruchsvolle Urlauber, vor allem an die Costa de Coco im Osten, wo Kokosplantagen den schönsten Strand des Landes säumen. Zum Erfolg des Landes als Urlaubsdestination tragen - neben Sonne und Meer - großartige Naturattraktionen, einzigartige historische Kulturschätze und nicht zuletzt die Menschen bei, die Fremde heute noch genauso herzlich begrüßen wie einst die indigenen Taíno Kolumbus.
Wie Sie spätestens beim Besuch der Altstadt von Santo Domingo merken werden, spielte die Dominikanische Republik in der Entdeckungsgeschichte Amerikas eine Schlüsselrolle. Wussten Sie, dass hier einst die Eroberung Amerikas begann? Wenigstens einmal sollten Sie die Wohnhäuser für den spanischen Adel anschauen, über die Calle Las Damas schlendern und den Alcázar de Colón besichtigen, in den einst der Sohn von Kolumbus als erster Vizekönig Neuspaniens einzog. Schließen Sie den Rundgang dann typisch dominikanisch ab: indem Sie einen cafecito im Café gegenüber der ersten Kathedrale des Kontinents schlürfen.
Die Zeit der Schmetterlinge: Starke dominikanische Frauen sind das Thema der 1950 geborenen Julia Alvarez, die als Kind mit den Eltern in die USA emigrierte. In diesem Roman erzählt sie die Geschichte der unter Trujillo ermordeten Mirabal-Schwestern (und in „Im Namen der Salomé“ von der dominikanischen Nationaldichterin Salomé Ureña).
Karibische Impressionen: Köstliche Geschichten aus dem Leben des Aussteigers Pedro de las Terrenas. www.bod.de
Apocalypse Now: Hollywood nutzte die Dominikanische Republik schon für Szenen in Francis Ford Coppolas berühmtem Vietnamfilm oder in seiner Trilogie des „Paten“ - fast alle Havanna-Szenen wurden in Santo Domingo gedreht.
Der gute Hirte: Spionagethriller von Robert de Niro. Auch hier dient das Kolonialflair der Altstadt Santo Domingos als „Double“ für Havanna, andere Regionen außerdem als Kongokulisse.
Das kurze wundersame Leben des Oscar Wao: Für diese lebenspralle wie bittere Saga erhielt der in New York lebende Dominikaner Junot Díaz 2008 den Pulitzerpreis.
Wie ist das Wetter in Kapstadt? Ist Venedig im Juni wirklich so überlaufen? So schön funkelt der Eiffelturm bei Nacht?
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