Der beste Platz, um das grandiose Schauspiel des Sonnenuntergangs über dem See zu bewundern. Die Terrasse des kleinen Restaurants liegt direkt am Seeufer, südlich der Stadt, beim Sunset Hotel. Hippo Point heißt so, weil sich hier abends gelegentlich Flusspferde einfinden.
48 km nördlich von Kisumu befindet sich die Kakamega Forest Reserve (Eintritt ca. 20 US$), ein Schutzgebiet für den letzten Rest eines tropischen Regenwaldes, der sich ursprünglich vom Kongobecken bis nach Kenia erstreckte. Neben den Baumriesen selbst bietet das Gebiet vielen selten gewordenen Tiere Schutz. Die beste Zeit für einen Besuch ist April bis Juli, wenn alles in Blüte steht. Ideale Unterkunft mitten im Kakamega Forest: Rondo Retreat 18 Zi. | Tel. 56/30268 | www.rondoretreat.com | €
Das kleine Dorf Kogelo ist Kenias neueste Touristenattraktion: Hier ist der Vater von US-Präsident Barack Obama geboren und begraben, und Sarah, die Großmutter des Präsidenten, lebt bis heute hier. Die bescheidene Überachtzigjährige bestellt tagsüber ein kleines Maisfeld - wenn nicht gerade wieder eine internationale Delegation vorbeischaut. Um unliebsame Besucher zu vertreiben, hat die Polizei eine Leibgarde an ihrem Tor abgestellt. Zu sehen gibt es vor allem für diese Region typisches Dorfleben und zahllose Schulen, Hütten und Ziegen (!), die nach Obama benannt sind. Wer sich Zeit nimmt und mit den Bewohnern ein Senator-Bier teilt, wird zudem viele Geschichten von Obamas zahlreichen Besuchen in Kogelo zu hören bekommen. Ein Besuch in Kogelo ist von Kisumu aus ein perfekter Tagestrip: Egal, welchen Taxifahrer Sie fragen, den Weg ins gut zwei Stunden entfernte Kogelo kennt mittlerweile jeder.
Die kleine, dem Ort Mbita vorgelagerte Insel im Victoria-See ist über einen Damm mit dem Festland verbunden (Entfernung von Kisumu 95 km). Den größten Eindruck hinterlassen in diesem Vogelparadies die Fischadler. Die Insel ist ideal zum Fischen. Außerdem befindet sich auf Rusinga eine prähistorische Ausgrabungsstätte. Mary Leakey entdeckte hier den Schädel des Proconsul Africanus, eines Vorfahren des Menschen, der vor ca. 3 Mio. Jahren auf Rusinga lebte. In einem Mausoleum auf der Insel begraben liegt Tom Mboya, ein kenianischer Politiker der ersten Stunde, der im Jahr 1969 in Nairobi ermordet wurde.
Unterkunft (vor allem für Sportfischer zu empfehlen): Rusinga Island Lodge 7 Zi. | Tel. 020/882028 | www.rusinga.com | €€€
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